In der Vergangenheit galten Rentenfonds als interessante Geldanlage: Renditegarant ohne großes Risiko. Anleihen und festverzinsliche Papiere stellen seit Jahrzehnten einen Kernbestandteil für strategische Kapitalanlage und Vermögensbildung dar. Durch den dramatischen Zinsrückgang der vergangenen Jahre wurde dieser Grundsatz jedoch ausgehebelt. Ist eine Anlage in Rentenfonds heutzutage noch sinnvoll und wenn ja, welche Fonds eignen sich im momentanen Marktumfeld am besten.

  1. Was sind Rentenfonds?

Neben Aktien gehören Anleihen zu den wichtigsten Anlageprodukten an der Börse. Der Anleger stellt mit dem Kauf einer Anleihe einem Staat oder einem Unternehmen für einen festgelegten Zeitraum Geld zur Verfügung. Im Gegenzug erhält er dafür in regelmäßigen Abständen oder zu einem vereinbarten Ende Zinsen, den sogenannten Kupon. Rentenfonds (alternativ: Anleihenfonds) bzw. Anleihen-ETFs sind Investmentfonds, die hauptsächlich in festverzinsliche Wertpapiere in Form von Anleihen (auch Schuldverschreibungen, Bonds, Obligationen oder Zinspapiere genannt) investieren.

Gewinne generieren die Fonds neben den Zinszahlungen auch durch den Handel mit den Zinspapieren. Die Vorsilbe „Renten“ steht dabei im Übrigen in keinerlei Zusammenhang mit Pensionen oder der gesetzlichen Altersvorsorge. Der Name leitet sich lediglich von der Begrifflichkeit „Rentenpapier“ ab, eine geläufige Bezeichnung für Anleihen.

  1. Welche Gründe gibt es für eine Investition in Rentenfonds?

Wer sein Kapital in Anleihenfonds/-ETFs anlegt, der erwartet zumeist stetige kontinuierliche Erträge. Zudem galten Rentenfonds über Jahrzehnte als risikoarm und wurden häufig als wichtiger Bestandteil zur Stabilisierung eines Portfolios empfohlen, denn über den Anleihenanteil lässt sich die Risikoquote eines Depots steuern.

Im Durchschnitt sind Wertschwankungen von Anleihen geringer als die von Aktienpapieren. Bei Unternehmensanleihen ist es zudem so, dass die Halter der Schuldverschreibung im Falle einer Insolvenz des Emittenten vor den Aktionären bedient werden.

Doch nicht jedes Zinspapier weist das gleiche Risikoprofil auf. In erster Linie zeichnen sich Staatsanleihen, ausgegeben von Ländern mit einer hohen Bonität, durch eine hohe Sicherheit aus. Nicht jeder Rentenfonds ist deshalb a priori risikolos.

  1. Differenzierung von Rentenfonds

Wer in einen Anleihenfonds/-ETF investieren möchte, sollte sich im Vorfeld Gedanken zu seinem Anlagehorizont und seinem persönlichen Risikoprofil machen. Darüber hinaus lassen sich die Fonds anhand der folgenden Kriterien klassifizieren und vergleichen:

a) Emittenten: Legt der Fonds bzw. der ETF einen Schwerpunkt auf Unter­nehmens- oder Staats­anleihen?

b) Bonität: Wie steht es um die Bonität der Staaten bzw. Unternehmen, welche die Anleihen ausgeben?

c) Region und Währung: Aus welcher Region stammen die Anleihen und in welcher Währung werden sie ausgegeben?

d) Laufzeit: Wie lang ist die Restlaufzeit der Anleihen, die der Fonds oder ETF hält?

  1. Rendite von Rentenfonds

Zur Beurteilung der Rendite von Rentenfonds gibt es drei zentrale Kennzahlen:

a) Effektivverzinsung

Die Effektivverzinsung oder auch Endfälligkeitsrendite beschreibt die Rendite aller Anleihen des Fonds, vorausgesetzt diese würden bis zum Ende der Laufzeit gehalten werden. Da Rentenfonds dies jedoch in der Regel nicht tun, sondern mit den Zinspapieren handeln, dient die Effektivverzinsung lediglich der Orientierung.

b) Laufende Rendite

Die laufende Rendite bezieht sich immer nur auf ein Jahr und gibt das Verhältnis zwischen Zinskupon und aktuellem Kurs der Obligationen des Fonds an. Bei ausschüttenden Rentenfonds handelt es sich bei der laufenden Rendite auch um die Auszahlungen, mit denen Anleger jährlich in Form von Dividenden rechnen können.

c) Modifizierte Duration

Anhand dieser wichtigen Kennzahl lässt sich abschätzen, wie sich eine Veränderung des Markzinses auf den Fonds auswirkt: Die modifizierte Duration kalkuliert also, was mit dem Fondswert passiert, wenn sich das allgemeine Zinsniveau um 1 % verändert.

Weist ein Rentenfonds z.B. eine modifizierte Duration von 5 auf, bedeutet dies, der Fondswert steigt um 5 %, sollte der Marktzins um 1 % fallen. Steigt der Marktzins hingegen um 1 %, fällt der Wert des Rentenfonds um fünf Prozentpunkte.

  1. Risikoeinschätzung von Rentenfonds

Im Allgemeinen gelten Rentenfonds als risikoarme Kapitalanlage, da festverzinsliche Wertpapiere den Ruf haben sicher zu sein. Dennoch möchten wir die verschiedenen Investitionsrisiken kurz skizzieren:

a) Bonitätsrisiko

Anleihen sind unterschiedlich riskant, Auskunft darüber gibt die Kreditwürdigkeit oder auch Bonität der Emittenten. Diese Bonität wird von speziellen Ratingagenturen (z.B. Standard & Poor’s, Moody´s, Fitch) festgestellt und in regelmäßigen Abständen überprüft. Die Kreditwürdigkeit findet Niederschlag in der Höhe der Rendite.

Eine Faustregel besagt: Je höher die Rendite, umso schlechter ist die Bonität. Wenn diese gering ist, besteht eine hohe Ausfallwahrscheinlichkeit. Aus diesem Grund ist es entscheidend, in welche Art von Anleihen ein Rentenfonds investiert, Details dazu in der nachfolgenden Abbildung. Viele Fondsgesellschaften oder ETF-Emittenten dürfen am Anleihenmarkt laut Prospekt nur in Investmentgrade-Anleihen (vgl. Abb. 1) investieren.

Ratingagenturen und Ratingsklassen

Abb. 1, Ratingagenturen und Rating-Klassen von Anleihen (Quelle: boerse.de)

b) Fremdwährungsrisiko (auch Währungsrisiko oder Wechselkursrisiko)

Wie bei Anleihen selbst besteht auch bei Rentenfonds ein Wechselkursrisiko. Enthält der Fonds Anleihen, die in fremden Währungen emittiert wurden, können sich die Wechselkursschwankungen dieser Währungen auf die Rendite auswirken.

Der Nominalbetrag einer Fremdwährungsanleihe bezieht sich auf eine bestimmte ausländische Währung, zum Beispiel auf US-Dollar, Schweizer Franken, Britisches Pfund oder Norwegische Krone. Am Ende der Laufzeit erfolgt die Auszahlung zum Nennbetrag in dieser Währung. Steigt der Kurs der jeweiligen Fremdwährung während der Laufzeit der Anleihe, macht der Anleger – in Euro gerechnet – zusätzlichen Gewinn. Umgekehrt verliert er an Rendite und kann Verluste machen, wenn der Kurs der Anleihenwährung zwischen dem Kauf- und Verkaufszeitpunkt fällt.

c) Zinsänderungsrisiko

Die Verzinsung von Anleihen entwickelt sich in Abhängigkeit vom allgemeinen Zinsniveau: Steigt der Marktzins, geben Emittenten auch Anleihen mit einer höheren Verzinsung aus. Fallen die Zinsen, geben sie Anleihen mit einer niedrigeren Verzinsung aus.

Ein fallender Marktzins führt zu einer Gewinnsteigerung bei Rentenfonds. Denn die neu ausgegebenen Anleihen werden schlechter verzinst als die bereits erworbenen. Die bereits erworbenen Anleihen kann der Rentenfonds somit zu einem höheren Kurs verkaufen.

Ein steigender Marktzins dagegen führt dazu, dass der Kurswert bereits erworbener Anleihen an Wert verliert. Denn die neu ausgegeben Obligationen sind besser verzinst. Somit gestaltet es sich für einen Rentenfonds dann schwierig, die bereits erworbenen Anleihen zu einem guten Kurs zu verkaufen(vgl. Abb. 2).

Börsenkurs nach Marktzinsrückgang

Abb. 2, Auswirkungen einer Änderung des Marktzinssatzes auf den Börsenkurs einer Bundesanleihe: Die exemplarische Entwicklung des Börsenkurses einer Bundesanleihe mit einem Kupon von 2 % im fünften Jahr vor dem Laufzeitende in verschiedenen Zinsszenarien.(Quelle: Deutsche Finanzagentur)

  1. Aktuelle Situation

Aufgrund der derzeit vorherrschenden Niedrigzinsphase in sämtlichen Industriestaaten konnten Rentenfonds in den vergangenen Jahren anfänglich von dem sinkenden Zinsniveau profitieren. Da neu ausgegebene Anleihen immer geringere Zinsen aufwiesen, konnten Rentenfonds ihre bereits erworbenen Obligationen wertsteigernd veräußern. Dies ließ die Renditen der Fonds ansteigen.

Mittlerweile sind die Anleihenkurse so hoch und ist das Marktzinsniveau so niedrig, dass viele Rentenfonds nicht mehr in der Lage sind, eine interessante Rendite zu erzielen. Aktuell werden teilweise gar negativ verzinste Wertpapiere ausgegeben, so liegt die Rendite für 10-jährige Bundesanleihen (Staatsanleihen der Bundesrepublik Deutschland) derzeit beispielsweise bei -0,37 %.

Im Klartext: Wer der Bundesrepublik für zehn Jahre Geld leiht, muss dafür jedes Jahr 0,37% zahlen. Aus einem Investment von 10.000 Euro werden in zehn Jahren damit 9.630 Euro. Zieht man dazu noch 2 % Inflationsrate pro Jahr ab, bleiben nach zehn Jahren real nicht einmal mehr 8.000 Euro übrig. Vermögensbildung sieht anders aus.

Die Suche nach Rentabilität führt deshalb dazu, dass immer mehr Anleger auf Anleihen ausweichen, die noch ein paar Zinsen bieten- oft ohne einschätzen zu können, welches Risiko sie damit eingehen.

Neben bescheidenden Renditen und ungeahnten Risiken droht vor allem aber die Gefahr einer Zinswende und damit das Risiko einer Zinsänderung. Seit dem 10. März 2016 liegt z.B. der für die EURO-Zone bestimmende EZB-Leitzins bei 0,00% (siehe Abb. 3).

Aktueller Leitzins

Abb. 3, Aktueller Leitzins (Quelle: finanzen.net)

Die von der amerikanischen Notenbank (FED) seit 2017 zwischenzeitlich vorgenommenen Zinserhöhungen wurden durch die wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19 Pandemie wieder zurückgenommen. Auch hier liegt der Leitzins seit dem 16.03.2020 wieder bei niedrigen 0,25%. Allerdings wurden von Notenbankchef Jerome Powell bereits zwei Zinsanhebungen für das Jahr 2023 angekündigt, um auf das rasante Wirtschaftswachstum und die Inflationsentwicklungen in den USA zu reagieren.

Sollte sich die Europäische Zentralbank (EZB) dazu entscheiden, auf die zuletzt angezogene Teuerungsrate und die kräftige Erholung der Konjunktur mit einer Leitzinserhöhung zu antworten, hätte dies unter anderem enorme Auswirkungen auf europäische Rentenfonds. Die von ihnen gehaltenen Rentenpapiere würden dann massiv an Wert verlieren, da die neu ausgegebenen Anleihen besser verzinst wären.

  1. Welche Rentenfonds lohnen sich im momentanen Marktumfeld

Die bisherigen Ausführungen lassen den Schluss zu, dass Anlagen in Rentenfonds oder Anleihen-ETFs aus unserer Sicht nicht sinnvoll erscheinen. Nachfolgend beschreiben wir drei Anlageklassen, die wir trotz der aktuellen Niedrigzinssituation für interessant erachten, insofern sie zum Anlagehorizont und Risikoprofil des Anlegers passen.

a) Fonds und ETFs mit inflationsgeschützten Anleihen

Die weltweit anwachsende Staatsverschuldung schürt Ängste, dass die Inflation in den nächsten Jahren deutlich ansteigen könnte. Die Zentralbanken haben enorme Geldmengen zur Bekämpfung der durch die Pandemie entstandenen Wirtschaftskrise zur Verfügung gestellt. Gelingt es jetzt nicht, diese Liquidität auf ein Normalmaß zu reduzieren und die Staatsverschuldungen auf ein angemessenes Niveau zurückzufahren, erwarten viele Experten langfristig eine deutlich höhere Geldentwertung.

Als Schutz gegen steigende Inflation bieten sich daher inflationsgeschützte Anleihen oder auch Realzinsbonds an- deren Rendite ist an die Entwicklung der Verbraucherpreise gebunden. Dementsprechend steigt die Zinsausschüttung bei einer Inflation an und fällt bei einer Deflation.

In den letzten Jahren wurden immer mehr solche Schuldverschreibungen herausgegeben. Die Verzinsung ist bei einer geringen Inflationsrate spärlich. Deutliche Vorteile ergeben sich nur, wenn die Geldentwertung spürbar zulegt. Tatsächlich

rechnet sich eine Investition in inflationsgeschützte Anleihen vor allem dann, wenn die tatsächliche Inflation während der Laufzeit über der impliziten Inflationserwartung liegt. Dennoch sind diese Anleihen aktuell eine interessante Beimischung, wenn Sie bereits entsprechende Substanzwerte (z.B. Aktien und Immobilien) zum Schutz vor Inflation haben.

b) Europäische High Yield Fonds bzw. ETFs kurzer Laufzeit

Die globale Wirtschaft erholt sich weiter von den Auswirkungen der Pandemie und die Unternehmensgewinne ziehen an – teilweise dank großzügiger geld- und fiskalpolitischer Anreize. Die Zinssätze bleiben auf niedrigem Niveau und es ist davon auszugehen, dass dies zumindest in Europa mittelfristig so bleiben wird. In der Vergangenheit war ein solches Umfeld immer sehr zuträglich für Hochzinsanleihen und High Yield Fonds (siehe auch Abb. 4).

Hochzinsanleihen

Die Kombination aus sich verbessernden Aussichten für Wirtschaft und Unternehmensgewinne und niedrigen Schuldendienstkosten verringert das Ausfallrisiko der Schuldner. Das bedeutet, dass Hochzinsanleihen weiterhin zu den wenigen Segmenten des Anleihenmarktes gehören werden, in denen Investoren sich eine positive reale Rendite sichern können.

Sentimentindikatoren wie die Markit-Einkaufsmanagerindizes oder der ifoGeschäftsklimaindex überraschten zuletzt positiv. Wir sind zuversichtlich, dass es in den kommenden Monaten weitere positive Entwicklungen geben wird, sowohl bei den makroökonomischen Daten als auch bei den Unternehmensgewinnen.

Die von der Pandemie am stärksten betroffenen Unternehmen wurden erfolgreich restrukturiert und verfügen nun häufig über deutlich nachhaltigere Kapitalstrukturen. Außerdem gehören zwei Drittel der europäischen High Yield-Emittenten ohnehin zu Branchen, die kaum von den Auswirkungen der Pandemie betroffen sind.

Auch wenn die sogenannten „Spreads“(Differenz zwischen der Rendite einer risikobehafteten Anleihe und der Rendite einer nahezu risikolosen Benchmark bei sonst identischen Konditionen) seit März 2020 wieder zurückgelaufen sind, bietet die Mehrrendite von kurzlaufenden Hochzinsanleihen insgesamt eine angemessene Entschädigung für das Ausfallrisiko.

Wir rechnen daher damit, dass europäische Hochzinsanleihen mit kurzer Laufzeit in den kommenden 12 Monaten positive Renditen von ca. 3% generieren werden, im Vergleich zu anderen Alternativen im Anleihe-Universum eine durchaus attraktive Verzinsung.

c) Fonds und ETFs mit chinesischen Staatsanleihen

Der Markt für chinesische Staatsanleihen ist mittlerweile so groß, dass er kaum ignoriert werden kann. Als drittgrößter Markt der Welt vereint er attraktive Erträge und Kapitalzuwachspotenzial mit einer schnell wachsenden Wirtschaft. Dennoch ist das Engagement ausländischer Anleger in diesem wachsenden Markt immer noch gering.

Bis Oktober 2021 wird China allerdings in drei wichtigen globalen Rentenindizes vertreten sein. Dies könnte insgesamt Investmentzuflüsse im Bereich von 250 bis 300 Milliarden US-Dollar auslösen, was zu einem Rückgang des Renditeabstands und zu Kapitalzuwachs führen könnte. Aktuell weisen chinesische Staatsanleihen einen attraktiven Renditeaufschlag gegenüber Staatsanleihen aus Industrieländern mit vergleichbarer Laufzeit auf (siehe Abb. 5).

Chinesische Staatsanleihen

Bei einem selbsttragenden und von der Binnenwirtschaft beflügelten Wachstum in China sinkt der Bedarf an fiskalpolitischer Unterstützung und Kreditwachstum, mit denen die Regierung die Auswirkungen der Pandemie und des Handelskriegs zwischen den USA und China aufzufangen suchte. Daher erwarten wir im weiteren Verlauf des Jahres 2021 eine Kreditverknappung. Für den chinesischen Yuan ist der makroökonomische Hintergrund dank des nach wie vor starken Wachstums, des Leistungsbilanzüberschusses und des für China vorteilhaften Zinsgefälles günstig. Die Wahrscheinlichkeit einer Aufwertung gegenüber den wichtigsten Industrie- und Schwellenländerwährungen ist deshalb hoch.

Zudem können in einem Rentenportfolio chinesische Staatsanleihen als wirksames Diversifikationsmittel dienen. Sie korrelieren nur gering mit anderen großen Staatsanleihenmärkten – sowohl in Industrie- als auch in Schwellenländern. Einfachen Zugang zu chinesischen Staatsanleihen bieten sowohl Fonds als auch ETFs.

  1. Fazit

Die Situation an den aktuellen Rentenmärkten ist zweifelsohne schwierig: die Renditen sind in vielen Segmenten niedrig, die Bewertungsniveaus hoch.

Die eingangs gestellte Frage „risikolose Rendite“ oder „renditeloses Risiko“ ist dennoch nicht simpel zu beantworten, zu komplex sind die Zusammenhänge zwischen Weltwirtschafts-geschehen, Entscheidungen der Zentralbanken, Inflationsentwicklungen und Auswirkungen auf die Anleihenmärkte.

In den von uns betreuten Portfolios gewichten wir die Anleihenmärkte derzeit zwar geringer als im strategischen Mittel, dennoch ist die Anlageklasse zu wichtig, um sie bei der Diversifikation von Vermögen nicht zu berücksichtigen. Es ist allerdings sehr wahrscheinlich, dass sich die Anleger in dieser Assetklasse zukünftig mit geringeren Renditen zufriedengeben müssen, als dies im letzten Jahrzehnt möglich war.

Angesichts des inzwischen schon bei kleineren Vermögen von vielen Banken verlangten Verwahrentgeltes auf Giro- und Tagesgeldkonten ist aber bereits jede positive Rendite eine gute Rendite…

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